Informationen für "junge" Eltern zum Thema Impfungen

Sie bekommen von uns Informationen über die offiziell empfohlenen Impfungen.
Bitte lesen Sie sie aufmerksam durch.

Vor jeder Impfung steht Frau Grützner Ihnen natürlich zum Gespräch zur Verfügung. Bitte stellen Sie Ihre Fragen und teilen Sie Ihre Sorgen mit.

Wir bieten auch Ihnen und Ihrer Familie eine Impfberatung an.

Die Ständig Impfkommission genannt STIKO tagt zweimal im Jahr und gibt danach neue Empfehlungen heraus. Die Empfehlungen werden dann in der Regel auch umgesetzt und von den Kassen gezahlt.

2009 wurde nicht allzuviel geändert. Wichtig ist, dass die Keuchhustenimfung mehr Beachtung erhält. Alle Familienangehörigen und Kontaktpersonen von neugeborenen Kindern sollen auf ihren Keuchustenschutz geprüft werden und unter Umständen auch geimpft werden. Das nennt man Kokonschutz.

Leider wurde die Rotavirus-Impfung (Schluckimpfung gegen schwerde Durchfallerkrankungen) für die Säuglinge nicht empfohlen, aber manche Krankenkassen übernehmen trotzdem die Kosten.

Die letzten großen Änderungen liegen schon etwas zurück:

2006 wurden zwei neue Impfungen in den Impfkalender für Kinder eingefügt.

1. Impfung gegen Meningokokken C

Meningokokken können eine schwere Gehirnhautentzündung verursachen, die dauerhafte Schäden hinterlassen kann oder schlimmstenfalls auch tödlich verlaufen kann. In Großbritannien und vielen anderen Ländern gehört die Impfung schon lange zum Standardimpfprogramm. Es gibt zwei Altersgipfel für die Erkrankung: Kleinstkinder und Jugendliche erkranken am häufigsten

Eine Impfung gegen Meningokokken soll jedes Kind im 2. Lebensjahr erhalten. Seit Sommer 2007 sollen alle älteren Kinder auch geimpft werden. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Impfungen.

 

2. Impfung gegen Pneumokokken

Pneumokokken sind Bakterien, die schwere Infektionen wie Hirnhautentzündung, Lungenentzündung und Sepsis (Blutvergiftung) bei Kindern und Erwachsenen verursachen können. Diese schweren Infektionen können durch eine Impfung gegen Pneumokokken verhindert bzw. vermindert werden. Schon seit einigen Jahren wird die Impfung gegen Pneumokokken bei Säuglingen empfohlen, die eine erhöhte gesundheitliche Gefährdung aufweisen, z.B. zu früh oder aber mit einer Grundkrankheit geboren wurden. Inzwischen wird die Impfempfehlung auf alle Säuglinge ab vollendeten zweiten Lebensmonat ausgedehnt.

Sie kann bei Säuglingen zusätzlich zur Sechsfachimpfung verabreicht oder bis zum zweiten Geburtstag nachgeholt werden.

Nach dem zweiten Geburtstag ist eine Impfung gegen Pneumokokken bei gesunden Kindern nicht mehr sinnvoll und daher auch nicht empfohlen.

 

3. HPV-Impfung für junge Mädchen


letzte Änderung am  05.04.2010Impressum  Datenschutz

Kinderarzt Jugendmedizin Grützner Pädiatrie Lehre von den Erkrankungen des kindlichen und jugendlichen Organismus, seinen Entwicklungsstörungen, den Fehlbildungen und ihrer Behandlung. Die Pädiatrie erstreckt sich in ihren Schwerpunkten über alle Fachgebiete der klinischen Medizin, da das Wissen von den Erkrankungen des Erwachsenen nicht ohne weiteres auf Kinder übertragbar ist. Wichtige Subdisziplinen sind die Neonatologie, die die Versorgung von Frühgeborenen, mangelversorgten oder anderweitig kranken oder gefährdeten Neugeborenen umfasst, die Kinderkardiologie, die sich hauptsächlich mit den angeborenen Herzfehlern befasst, die Kinder-Pneumologie, die sich mit kindlichen Lungenerkrankungen wie Asthma befasst und die Jugendmedizin, deren Schwerpunkt die Diagnose und Behandlung von Störungen der Pubertät ist. Eine eigenständige Bedeutung hat auch die Sozialpädiatrie, die sich mit der umfassenden Betreuung entwicklungsgestörter Kinder befasstKinderheilkunde,Kindermedizin,Jugendmedizin,Pädiatrie,Kinderärzte,Pädiater,DGKJ,Wissenschaftliche Fachgesellschaft,pädiatrischer Verband,Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin,Kinderarzt,Kinderkrankenhaus,Kinderklinik,Jugendarzt,ElterninformationenWremen ArztDiphtherie / Echter Krupp Eine Impfung in den ersten Lebensmonaten ist der einzige Schutz. Unbehandelt ist diese Krankheit oft tödlich. Ansteckungsgefahr bei typischen Kinderkrankheiten Ansteckungszeiträume der wichtigsten Kinderkrankheiten, Inkubationszeit und die durch die Erkrankung erworbene Immunität werden in einer Übersicht dargestellt. Bücherliste: Pädiatrie Keuchhusten / Pertussis Besonders gefährdet sind Neugeborene, Säuglinge und Mädchen. Dreitagefieber Drei Tage hohes Fieber und leichte Rötungen sind die Symptome. Bücherliste: Infektionskrankheiten Poliomyelitis / Kinderlähmung Es gibt drei Polio-Erreger, die durch Befall von Nervenzellen im Gehirn zu Lähmungen führen. Die zunehmende Impfmüdigkeit hat in den letzten Jahren wieder zu Epidemien geführt. Masern Masern sind in der Regel harmlos aber hochgradig ansteckend. Bei Erwachsenen kann diese Krankheit aber einen sehr schweren Verlauf haben. Mumps / Ziegenpeter Diese sehr unterschiedlich verlaufende Erkrankung kann neben den Speicheldrüsen auch die Bauchspeicheldrüse, die Keimdrüsen und das Gehirn betreffen. Ringelröteln Diese Krankheit ist bei einer Schwangerschaft für das ungeborene Kind lebensbedrohend. Röteln Röteln verlaufen oft unkompliziert. Sie können aber bei ungeborenen Kindern zu schweren Missbildungen führen. Scharlach Diese typische Kinderkrankheit wird durch Bakterien der Familie der Streptokokken hervorgerufen. Windpocken 90 Prozent aller Kinder bekommen die Windpocken. Die Viren bleiben auch nach überstandener Krankheit im Körper. Pfeiffersches Drüsenfieber Auslöser dieser Virusinfektion ist das Epstein- Barr- Virus. Die Krankheit wird auch Kusskrankheit genannt.