Das Gesundheitssystem ist besser als sein Ruf

Im internationalen Vergleich bietet das deutsche Gesundheitswesen den breitesten Leistungskatalog, einen guten Zugang zu allen Ärzten, Klinikleistungen ohne Wartelisten -  und das bei einem Ausgabenniveau, das leicht unter dem Durchschnitt der untersuchten 14 Industrieländer liegt.

„Deutschland hat nachweislich ein umfassendes, ein preiswertes und damit ein überdurchschnittlich effizientes Gesundheitswesen“ – das ist das Resümee von Professor Fritz Beske, unter dessen Federführung in einem fast 500 Seiten starken Gutachten Struktur- und Ausgabendaten der Gesundheitssysteme von 14 Industrieländern ausgewertet worden sind. Außer den Sachleistungen des Medizinbetriebs wurden auch Geldleistungen (zum Beispiel Lohnfortzahlung und Krankengeld) sowie die Leistungen der Pflegeversicherung und der gesetzlichen Unfallversicherung einbezogen.

Bei den Gesundheitsleistungen erreicht Deutschland mit einem Versorgungsindex von 119 den besten Wert aller miteinander verglichenen Länder. Abgeschlagen liegen Großbritannien, Australien und die USA auf den letzten Plätzen. Der Grund dafür ist, dass die Gutachter aus Beskes Institut für Gesundheits-System-Forschung nicht Medical Outcomes gemessen haben, sondern den Versuch unternommen haben, die Versorgungsdichte und –struktur, also eigentlich Input-Werte, miteinander zu vergleichen. So erklärt sich das hohe deutsche Versorgungsniveau aus der hohen Dichte an Hausärzten, Fachärzten und Zahnärzten sowie der im internationalen Vergleich höchsten Krankenhauskapazität. Die Folge: Deutschland kennt im Unterschied zu anderen Ländern kaum Wartezeiten. Hinzu kommt: Der Leistungskatalog bei Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln ist in Deutschland am weitesten gefasst: die Zuzahlungen sind vergleichsweise niedrig.

Für seine dichte Versorgungsstruktur bezahlt Deutschland aber nur einen Preis, der noch leicht unter dem Durchschnitt der untersuchten Länder liegt: 3560 Euro pro Kopf. Damit sei widerlegt, dass Deutschland das drittteuerste Gesundheitssystem der Welt nach den USA und der Schweiz habe, so Beske.


letzte Änderung am  01.12.2011Impressum  Datenschutz

Kinderarzt Jugendmedizin Grützner Pädiatrie Lehre von den Erkrankungen des kindlichen und jugendlichen Organismus, seinen Entwicklungsstörungen, den Fehlbildungen und ihrer Behandlung. Die Pädiatrie erstreckt sich in ihren Schwerpunkten über alle Fachgebiete der klinischen Medizin, da das Wissen von den Erkrankungen des Erwachsenen nicht ohne weiteres auf Kinder übertragbar ist. Wichtige Subdisziplinen sind die Neonatologie, die die Versorgung von Frühgeborenen, mangelversorgten oder anderweitig kranken oder gefährdeten Neugeborenen umfasst, die Kinderkardiologie, die sich hauptsächlich mit den angeborenen Herzfehlern befasst, die Kinder-Pneumologie, die sich mit kindlichen Lungenerkrankungen wie Asthma befasst und die Jugendmedizin, deren Schwerpunkt die Diagnose und Behandlung von Störungen der Pubertät ist. Eine eigenständige Bedeutung hat auch die Sozialpädiatrie, die sich mit der umfassenden Betreuung entwicklungsgestörter Kinder befasstKinderheilkunde,Kindermedizin,Jugendmedizin,Pädiatrie,Kinderärzte,Pädiater,DGKJ,Wissenschaftliche Fachgesellschaft,pädiatrischer Verband,Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin,Kinderarzt,Kinderkrankenhaus,Kinderklinik,Jugendarzt,ElterninformationenWremen ArztDiphtherie / Echter Krupp Eine Impfung in den ersten Lebensmonaten ist der einzige Schutz. Unbehandelt ist diese Krankheit oft tödlich. Ansteckungsgefahr bei typischen Kinderkrankheiten Ansteckungszeiträume der wichtigsten Kinderkrankheiten, Inkubationszeit und die durch die Erkrankung erworbene Immunität werden in einer Übersicht dargestellt. Bücherliste: Pädiatrie Keuchhusten / Pertussis Besonders gefährdet sind Neugeborene, Säuglinge und Mädchen. Dreitagefieber Drei Tage hohes Fieber und leichte Rötungen sind die Symptome. Bücherliste: Infektionskrankheiten Poliomyelitis / Kinderlähmung Es gibt drei Polio-Erreger, die durch Befall von Nervenzellen im Gehirn zu Lähmungen führen. Die zunehmende Impfmüdigkeit hat in den letzten Jahren wieder zu Epidemien geführt. Masern Masern sind in der Regel harmlos aber hochgradig ansteckend. Bei Erwachsenen kann diese Krankheit aber einen sehr schweren Verlauf haben. Mumps / Ziegenpeter Diese sehr unterschiedlich verlaufende Erkrankung kann neben den Speicheldrüsen auch die Bauchspeicheldrüse, die Keimdrüsen und das Gehirn betreffen. Ringelröteln Diese Krankheit ist bei einer Schwangerschaft für das ungeborene Kind lebensbedrohend. Röteln Röteln verlaufen oft unkompliziert. Sie können aber bei ungeborenen Kindern zu schweren Missbildungen führen. Scharlach Diese typische Kinderkrankheit wird durch Bakterien der Familie der Streptokokken hervorgerufen. Windpocken 90 Prozent aller Kinder bekommen die Windpocken. Die Viren bleiben auch nach überstandener Krankheit im Körper. Pfeiffersches Drüsenfieber Auslöser dieser Virusinfektion ist das Epstein- Barr- Virus. Die Krankheit wird auch Kusskrankheit genannt.