Neue Früherkennungsuntersuchungen für Kinder und Jugendliche

Schon lange fordern die Ärzte für Kinder- und Jugendmedizin mehr Früherkennungsuntersuchungen, um die Lücken zu schließen, die durch die derzeitige Regelung der Vorsorgepraxis mit den 10 Vorsorgeuntersuchungen besteht.

Das gelbe Heft stammt noch aus den 1970er Jahren und ist inzwischen veraltet. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte bemüht sich deshalb um eine Anpassung des gesamten Kinderfrüherkennungsprogramms an die Erkenntnisse, die im Bereich der Früherkennung und Vorsorge inzwischen vorliegen und hat Vorschläge für vier weitere Früherkennungsuntersuchungen erarbeitet.

Inzwischen haben einige Krankenkassen Verträge abgeschlossen, die erlauben in unterschiedlichem Maße die Durchführung zusätzlicher Untersuchungen.

Der Berufsverband der Kinderärzte schlägt vor:
U7a mit 3 Jahren - Kindergartenuntersuchung
U10 mit 7-8 Jahren - frühe Grundschulzeit
U11 mit 9-10 Jahren - spätere Grundschulzeit
J2 mit 16-17 Jahren - Jugendliche

Teilweise sind die Krankenkassen darauf eigegangen, so dass die vier zusätzliche Untersuchungen die Lücken zwischen den bisherigen Terminen schließen, um eine bessere Prävention in den verschiedenen, für die Entwicklung des Kindes entscheidenden Altersstufen zu ermöglichen.

Sprechen Sie uns an, wir können Ihnen Auskunft geben, ob Ihre Kasse die Untersuchungen bezahlt. Sonst gibt es natürlich auch die Möglichkeit, die Untersuchungen privat zu bezahlen.